Mango Obsession

Was macht eigentlich einen idealen Partysalat aus? Er lässt sich gut und schnell vorbereiten. Ohne großen Stress für den Gastgeber. Also nichts Aufwendiges. Bloß kein langwieriges, kompliziertes Rezept mit tausend unterschiedlichen Zutaten. Aber, wenn wir Gäste einladen, wollen wir natürlich begeistern. Wir wollen den Wow-Effekt. Am Ende des Abends sollen möglichst viele Gäste nach den Rezepten fragen. Wir suchen also nach schnellem Essen, das toll schmeckt und phantastisch aussieht. Unmöglich? Wohl kaum. Denn ich habe für euch einen fruchtig-frischen Quinoa-Salat, der in eurem Partyrepertoire auf keinen Fall fehlen sollte.

Quinoa liegt zur Zeit in aller Munde. Das Gold der Inka ist eine der besten pflanzlichen Eiweissquellen der Welt. Das Wunderkorn aus Südamerika enthält alle neun essentiellen Aminosäuren und ist im Gegensatz zu vielen anderen Getreidesorten glutenfrei. Die Zubereitung ist super einfach. Ähnlich wie Bulgur wird Quinoa in der dreifachen Menge Wasser circa zehn Minuten gekocht. Der Geschmack ist leicht nussig und ergänzt sich perfekt mit dem Süssen der Mango. Ich liebe Mango über alles und versuche sie deshalb in möglichst viele meiner Gerichte einzubauen. Ob im Müsli, im Kuchen oder als fruchtiges Highlight im asiatischen Curry. Diese Frucht geht einfach zu jeder Tageszeit.

Die Idee zu diesem Salat stammt von der wundervollen Ella Woodward und ihrem Blog: http://deliciouslyella.com/mango-and-sesame-quinoa/ 
Ich habe das Rezept nach meinem Geschmack abgewandelt und bin von der Einfachheit des Rezeptes total begeistert. Denn für diese Geschmacksexplosion im Mund braucht ihr nur ganz wenige Zutaten. Da der Salat im Handumdrehen fertig ist, kann man ihn problemlos auch in großen Mengen zubereiten. 

 

 

Zutaten für eine große Schüssel:

300 Gramm Quinoa
2 Mangos
2 Avocados
4 EL Sesam (weiß oder schwarz)
2 Zitronen
2 Granatäpfel
2 EL Sojasoße (Tamari) 
Salz
Pfeffer


Und so einfach geht's:

Quinoa muss ähnlich wie Hirse vor dem Kochen gewaschen werden. Das geht am besten mit einem feinen Haarsieb. Quinoa sollte in der dreifachen Menge Wasser gekocht werden. 900 ml Wasser aufkochen und Quinoa hinzugeben. Bei mittlerer Temperatur ungefähr 12 Minuten kochen und anschließend quellen lassen, bis das Wasser vollständig aufgesogen wurde. Nun muss die Quinoa gut auskühlen, bevor sie weiterverarbeitet wird. In der Zwischenzeit Mango mit einem Sparschäler schälen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Achtet beim Einkauf darauf, dass die Mango nicht zu reif und damit zu weich zum Schneiden ist.

Avocado schälen, klein schneiden und mit den Mangowürfeln mischen. Am besten schmeckt der Salat mit schwarzem Sesam. Falls ihr nur weißen Sesam bekommt, einfach die Körner in einer beschichteten Pfanne ohne Fett kurz anrösten. Den Sesam abkühlen lassen und zur Mango-Avocado-Mischung geben. Nun die Zitronen auspressen und den Saft zum Rest geben. Die Granatäpfel halbieren und die Kerne auslösen. Am einfachsten geht dies, in dem ihr die Hälften in eine Schüssel mit Wasser legt und die Kerne mit den Fingern von der Schale befreit. So verhindert ihr auch hartnäckige Flecken auf euren Klamotten. Die Kerne kommen zur Mango. Nun alles gut vermischen.

Gewürzt wird mit Tamari-Sojasauce. Sie ist glutenfrei und ihr bekommt sie in jedem Bio-Supermarkt oder Reformhaus. Alternativ tut es aber auch normale Sojasauce. Sie ist im Geschmack etwas milder, enthält jedoch Weizen. Jetzt kann die ausgekühlte Quinoa mit den restlichen Zutaten vermengt werden. Den Salat bis zum Servieren kühl stellen, damit er schön durchziehen kann. Ich lege mir immer ein paar Avocado-Stücke als Dekoration für den Salat zur Seite.

Großer Geschmack, wohltuend, nahrhaft und blitzschnell zubereitet. Ein Genussfeuerwerk für den Gaumen. 

 
Backt's gut, Ihr Lieben!

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